Vom Euter bis zum Supermarkt: Der Weg der Milch

Wie kommt der Bauer eigentlich an die Milch? Wie viel Futter braucht eine Kuh am Tag? Wie werden Kühe in einem modernen Stall gemolken? Antworten auf diese und weitere Fragen bekamen die zwölf Mädchen und Jungen bei der Hellmitzheimer Ferienpassaktion „Moderne Milchwirtschaft heute“.
Eingeladen und organisiert hat die Ferienpassaktion der Bürgerhausverein Hellmitzheim. Besucht wurden dabei der moderne Milchviehbetrieb der Familie Wirsing. Und da gab es viel zu erfahren und zu bestaunen.
Das Landwirtsehepaar Ruth und Horst Wirsing erklärten anschaulich, wie die Milch vom Euter in den Tankwagen der Molkerei kommt. Auch die Menge an Futter, die eine Kuh pro Tag benötigt, wurde mit Eimern erfasst und mit einer Waage exakt bestimmt. Und wie viel Wasser trinkt eine Kuh? 30 oder 50 Liter? Nein, bis zu 100 Liter an Frischwasser braucht eine Kuh an nur einem Tag. Während der fachkundigen Führung erfuhren die Ferienpass-Kinder noch, wie und wo die Tiere im modernen Stall leben, ihre Kälber zur Welt kommen und aufwachsen. Die zahlreichen kleinen Kälber hatten es den Kindern ganz besonders angetan. Sie wurden immer wieder gestreichelt.
Und dann fuhr noch ein großer roter LKW am Kuhstall vor: Der Tankwagen der Molkerei. Der Fahrer zeigte, wie die Milch in den Tank umgepumpt wird und dabei stetig kleine Proben für eine Untersuchung automatisch abgezapft werden. Schließlich wird die Milch von jedem Betrieb untersucht, bevor diese in der Molkerei verarbeitet wird.
Für die Mädchen und Jungen gab es zum Abschluss der Besichtigungstour noch einen Imbiss mit Joghurts, die im Hof vom Hellmitzheimer Bürgerhaus verkostet wurden.

Impressionen von der Ferienpassaktion „Moderne Milchwirtschaft heute“ in Hellmitzheim:


(Text und Fotos: Harald Heinritz)