​Kräuterspaziergang am Hutewald

​Kräuterspaziergang am Hutewald

Bei der Wanderung am 29. April entlang des Hutewaldes erklärte Daniela Heilein viel Wissenswertes über die dort wachsenden Wildkräuter.„Nehmt eure Gesundheit selbst in die Hand“ 
So begann die Heilpraktikerin den Kräuterspaziergang. Heilkräuter waren über Generationen hinweg das einzige was uns Menschen bei Wunden, Krankheit und Verletzungen helfen konnte. Sie waren unsere Hausapotheke! Leider geriet viel Wissen über die Bedeutung und Verwendung in Vergessenheit, was die Teilnehmer des Spaziergangs nun wieder erlernen möchten.

In Papierbeuteln sammelten die Teilnehmer etliche Kräuter zusammen. Diese sollen in wohltuenden Vitaminkuren, als Tees oder als Grundstoff für zahlreiche Tinkturen Verwendung finden.

Kräuter wie Knoblauchrauke, Gänseblümchen, weiß blühende Vogelmiere oder auch Löwenzahn sind nicht nur durch ihre Heilwirkung bekannt, sie bringen auch geschmacklich würzige Noten in unsere Speisen und Salate und verzieren diese zudem.

Die Blätter und Blüten des Weißdorn können gut als Tinktur angesetzt werden und sollen eine anregende Wirkung auf die Muskulatur des Herzens haben. Außerdem gebe es ein hervorragendes Gelee, wenn die Früchte einen Tag im Apfelsaft ziehen und am nächsten Tag, als abgeseihten Saft eingekocht werden. 

Auch das Johanniskraut mit seiner antidepressiven Wirkung, ob als Tee, Vollbad oder als Massageöl  angewendet wirkt erfolgreich bei depressiven Verstimmungen, hormonellen Schwankungen und chronischen Erkrankungen.

Das Scharbockskraut ist im zeitigen Frühjahr die erste Grünpflanze, die am Waldrand als Blätterteppich auftritt. Die Blätter sind ein idealer Vitamin C Lieferant, dürfen aber sobald die Blüte einsetzt nicht mehr verzehrt werden.

Vielen Gartenbesitzern ist der Giersch, auch Dreiblatt genannt, ein lästiges und hartnäckiges Unkraut, das man schwer wieder loswird. Dabei schmeckt dieser wie Petersilie und kann als Gemüse sehr gut zubereitet werden. Außerdem wirken die Heilkräfte des Gierschs positiv auf die Harnorgane und den Stoffwechsel, sowie bei Gicht und Rheuma.

Die Referentin zeigte beim Rundgang eine große Vielfalt an Kräutern und beschrieb anschaulich deren Wirkung und Einsatzbereiche. Abschließend gab Frau Heilein den Teilnehmerinnen noch mit auf den Weg: 

„Die Natur gibt uns alles was wir für unseren Körper brauchen, holt es euch frisch und kostenlos aus der Natur!“